Nehmen wir an, eine Person nahm eines Tages LSD, während sie mit einigen Freunden auf einem Rummelplatz war, und die Erfahrungen des Tages schlossen Übelkeits- und Schwindelgefühle ein, in einen Streit mit einem Freund zu geraten, ein Gefühl des Traurigseins sowie anschließende Müdigkeitsgefühle. Sie würde geistige Eindrucksbilder des gesamten Geschehnisses haben.

     Solche geistigen Eindrucksbilder können durch Drogenrückstände reaktiviert werden, weil das Vorhandensein dieser Drogen in den Körpergeweben den früheren Drogenerfahrungen ähneln kann. Dies nennt man Restimulation: eine Reaktivierung einer vergangenen Erinnerung aufgrund von ähnlichen Umständen in der Gegenwart, die den Umständen der Vergangenheit nahekommen.

      Im obigen Beispiel der Person, die LSD genommen hatte, können die Drogenrückstände, die sich noch immer im Körpergewebe befinden, einige Zeit später – vielleicht Jahre danach – eine Restimulation dieses Geschehnisses mit LSD hervorrufen. Die geistigen Eindrucksbilder werden reaktiviert, und sie erlebt noch einmal die gleichen Übelkeits-, Schwindel- und Müdigkeitsgefühle und fühlt sich traurig. Sie weiß nicht, warum. Sie könnte auch geistige Eindrucksbilder der Personen wahrnehmen, mit denen sie zusammen gewesen war, einschließlich der dazugehörigen Seh-, Geräusch- und Geruchswahrnehmungen.

     Deshalb sehen wir uns beim Reinigungsprogramm zwei Dingen gegenüber: Erstens, die tatsächlichen Drogen- und Giftrückstände im Körper (und medizinische Autopsien haben gezeigt, daß sie vorhanden sind); und zweitens, die geistigen Eindrucksbilder der Drogen sowie die geistigen Eindrucksbilder der eigenen Erfahrungen mit diesen Drogen.

     Diese zwei Faktoren sind hängengeblieben – wobei der eine gegen den anderen in einem perfekten Gleichgewicht spielt. Die Person fühlt dabei beide Zustände, einerseits die tatsächlich vorhandenen Drogenrückstände, andererseits die damit verbundenen geistigen Eindrucksbilder.

     Der Grund, weshalb das Reinigungsprogramm funktioniert, ist wahrscheinlich der, daß es die eine Seite davon erfolgreich bewältigt – die angesammelten toxischen Rückstände – und somit die Person in Ordnung bringt, so daß die andere Seite (die mit den geistigen Eindrucksbildern davon) sich nicht länger in ständiger Restimulation befindet. So einfach ist das.

     Was unter anderem auf dem Reinigungsprogramm passiert, ist, daß man ein Kippen dieses perfekten Gleichgewichts hervorruft. Plötzlich ist das Gleichgewicht nicht mehr vorhanden, und so bekommt man keine wechselseitige Reaktion mehr. Die schädlichen und restimulierenden chemischen Reste sind ausgeschwemmt worden – sie sind weg. Das bedeutet nicht, daß die geistigen Eindrucksbilder verschwunden sind. Aber sie befinden sind nicht länger in Restimulation, und sie werden nicht durch das Vorhandensein von Drogenrückständen verstärkt.

     Dadurch, daß man das Gleichgewicht dieser beiden Faktoren aufbricht und die eine Seite davon auf dem Reinigungsprogramm in Ordnung bringt, geben wir der Person bessere körperliche Gesundheit zurück und machen sie außerdem frei für geistigen und spirituellen Gewinn.


[Bild]

Das Reinigungsprogramm von L. Ron Hubbard Fortsetzung...



| Zurück | Glossar von Scientology Ausdrücken | Inhaltsverzeichnis | Weiter |
| Umfrage über diese Scientology Site | Sites bezüglich Scientology | Buchladen | Heim |

info@scientology.net
© 1998-2008 Church of Scientology International. Alle Rechte vorbehalten.

Information über die Markenrechte.