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Links und Rechts: Die ersten Narconon-Klassen im Arizona Staatsgefängnis, 1966. (William Benitez, Initiator Narconons, sitzend – rechtes Bild: ganz rechts, linkes Bild: ganz links.)


     Nachdem der Entzug abgeschlossen ist, schreibt sich der Narconon-Student für einen therapeutischen Kommunikationskurs ein, um sowohl seine Kommunikationsfertigkeiten zu verbessern als auch seine Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt neu auszurichten. Dieser Schritt ist entscheidend für das, was vom Abhängigen selbst als „Sich-zu-sammeln“ beschrieben wird, und er hat sich übrigens sogar bei Genußkonsumenten von Drogen als notwendig erwiesen. Eine zusätzliche Anmerkung jedoch: Es hat sich gezeigt, daß die weitaus schädlichsten Drogen, was Desorientierung und Verlust des Zeitbewußtseins betrifft, psychiatrische Medikamente sind, sogar bereits bei der üblicherweise verschriebenen Dosierung. Wenn man darüber hinaus von psychiatrischen Ersatzdrogen für Heroinabhängigkeit spricht (wie zum Beispiel Methadon) oder von Neuroleptika, die jetzt ebenfalls zunehmend in der Behandlung von Drogenmißbrauch verschrieben werden, spricht man tatsächlich von Killersubstanzen. Ein Nachweis: Der Entzug von hochgradiger Methadonabhängigkeit ist weitaus härter als der Heroinentzug, während eine fortgesetzte Einnahme von Neuroleptika nicht wiedergutzumachenden physiologischen Schaden verursachen kann.

     Nun, da der Student in Echtzeit funktionsfähig ist, beginnt die Entgiftung mit dem Narconon-Entgiftungsprogramm für ein neues Leben, wie zuvor beschrieben. Für eine zusätzliche Stellungnahme jedoch sollten wir uns kurz den Feststellungen von Dr. Forest Tennant zuwenden. Dr. Tennant ist allgemein als einer der führenden Fachleute auf dem Gebiet der Drogenrehabilitation anerkannt und leitet das Research Center for Chronic Pain and Dependency Disorders (Forschungszentrum für chronischen Schmerz und Abhängigkeitskrankheiten). In dieser Funktion hat er eine umfassende Untersuchung der in Narconon-Zentren angewandten Methoden L. Ron Hubbards durchgeführt, und seine Schlußfolgerungen sind völlig relevant: „L. Ron Hubbard war der erste, der verstand, daß mit jemandem, der drogenabhängig ist, ernährungsbedingt und biochemisch etwas nicht stimmt und daß sich Drogen im Inneren des Körpers ablagern würden; vor diesem Hintergrund entstanden seine Ideen bezüglich Sauna und Niazin ... und aus diesem Grund ist Narconon meiner Ansicht nach das erfolgreichste Programm mit Unterkunft für Schwerst-Drogenabhängige, das die Welt bisher gesehen hat und das seinesgleichen sucht.“

Narconon Fortsetzung...



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