Tatsächlich umfaßt das Narconon-Programm aber noch weit mehr, und jeder einzelne Schritt ist wichtig; denn hier, wo die Werkzeuge den umfangreichen Werken L. Ron Hubbards entnommen sind, erhält der Abhängige die Mittel, um es im Leben zu schaffen um dort Erfolg zu haben, wo er vormals versagt hatte. Zum Beispiel sagen uns Zusammenhänge zwischen Analphabentum und Abhängigkeit eine Menge über das Muster des Drogenmißbrauchs, das so aussieht: schulisches Versagen, gefolgt von Entfremdung, Hoffnungslosigkeit und Feindseligkeit. (Was der Grund ist, warum die Sag einfach Nein-Kampagnen im allgemeinen als derart lächerlich eingestuft wurden, denn warum sollte man nein sagen, wenn alles, wozu man ja sagen kann, ein Minimaleinkommen und ein Job als Bedienung hinter der Theke im Schnellimbiß ist?) Wie dem auch sei, Ron sagt uns, daß der Süchtige nicht lernen kann, und daher werden dem Narconon-Studenten die Schlüsselwerkzeuge der Ausbildung vermittelt. Ebenso werden dem Studenten die Werkzeuge L. Ron Hubbards für das Erreichen konstruktiver Ziele, die Wertschätzung von Integrität und persönlichen Werten sowie die Mittel zum Entlasten von Schuldgefühlen gegeben (die ein weit maßgeblicherer Faktor innerhalb der Suchtgleichung darstellen, als man denken mag). Ebenfalls einzigartig an dem Programm von L. Ron Hubbard sind Werkzeuge, die dabei helfen, denen zu widerstehen, die zu einem Rückfall ermutigen könnten. Dies ist nötig, da Drogenabhängigkeit unvermeidlich mit der Verbindung des Süchtigen zu kriminellen/antisozialen Elementen verknüpft ist und darin liegt der Fehlschlag vieler Rehabilitationsprogramme begründet und beim Verlassen des Narconon-Zentrums muß der Absolvent gegen jene, die ihn zum Drogenkonsum zurückführen könnten, gewappnet sein.
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Oben: Innerhalb von ein paar Monaten hat Benitez die Größe seines Narconon-Programms mehr als verdoppelt. Unten: Die erste Narconon-Einrichtung mit Unterkunft, etabliert in Los Angeles, 1971. Der abschließende und besonders wirkungsvolle Schritt des Narconon-Programms basiert auf L. Ron Hubbards nichtreligiösem Moralkodex, Der Weg zum Glücklichsein. Der Weg zum Glücklichsein ist das einflußreichste Werk dieser Art, es existiert in dreiundzwanzig Sprachen und ist in etwa 50 Nationen verbreitet. Mehr als fünfzig Millionen Menschen haben es erhalten, und die Auswirkungen waren beträchtlich. Um nur ein angemessenes Beispiel zu nennen, kolumbianische Militärangehörige schwören auf das Büchlein und machen geltend, daß es viel dazu beigetragen hat, die mit Drogen verbundene Gewalt auf beiden Seiten der drogenpolitischen Front zu überwinden. Es mag Leute geben, die denken, daß ein Appell an den gesunden Menschenverstand in Richtung Ehrlichkeit und Mäßigkeit, das Erfüllen von Verpflichtungen und das Beachten von Gesetzen den Süchtigen der neunziger Jahre nicht anspricht es ist jedoch so, daß sich trotz all des finsteren Charakters des modernen Drogengebrauchs romantische Vergessenheit und high ist schick eingeschlossen sich die einundzwanzig Regeln des Der Weg zum Glücklichsein sich dauerhaft als unwiderstehlich erwiesen haben.
Alles in allem sind die Ergebnisse immer in gleicher Weise außergewöhnlich häufig verblüffend. Um es geradeheraus zu sagen, fügt Dr. Tennant hinzu: Narconon nimmt die Leute, die sonst keiner nimmt, d.h. den üblicherweise nicht zu korrigierenden Schwerst-Drogenabhängigen. Er hat recht, aber der Punkt verdient noch weitere Erläuterung. Während die typische private Rehabilitationsklinik eher den noch funktionierenden Süchtigen/Alkoholiker bekommt (und sei es nur aufgrund der Tatsache, daß diese noch fähig sind, einer Arbeit nachzugehen und sich auf diese Weise die finanziellen Mittel für einen längeren Klinikaufenthalt und eine Drogenrehabilitierung verschaffen zu können), bildet Narconon das Auffangnetz für diejenigen, die sich in freiem Fall befinden. Sie sind in der Regel arbeitslos, gewohnheitsmäßig in Schwierigkeiten mit dem Gesetz und derart nachlässig, daß sie oft vergessen, wo sie wohnen oder ihre Kinder gelassen haben.
Diagramme, die Studien über L. Ron Hubbards Entgiftungs-Methode illustrieren.
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