Mit dieser Information im Hinterkopf, lassen Sie uns einen Blick auf die Statistiken werfen: Sogar ein Jahr nach Abschluß des Programms waren gemäß einer unabhängigen schwedischen Studie 84,6% der Narconon-Absolventen vollkommen drogenfrei geblieben. (Der Prozentsatz bei ähnlich umfassenden Rehabilitationskliniken, sogar dann, wenn die Patienten handverlesen werden, beträgt im Schnitt nur 15%, oft nur 1,6%.) Es kommt also nicht von ungefähr, wenn Tennant folgert: Wenn ich ihnen in meinen Kliniken nicht helfen kann, habe ich keinen anderen Ort, zu dem ich sie schicken kann, als Narconon.
Was diese Erfolgsquote von 84,6% für den ehemals nicht zu bessernden Süchtigen bedeutet, ist jedoch eine völlig andere Geschichte und die ist sogar noch dramatischer. Zum Beispiel hat ein Absolvent des Internationalen Narconon-Trainingszentrums in Oklahoma, unabhängig von dem eigentlichen Narconon-Zentrum mit Unterkunft, ein Programm im mexikanischen Staatsgefängnis von Ensenada initiiert. Dort herrschen typisch rauhe Zustände. Als vorrangiger Umschlaghafen für mexikanisches Heroin leidet Ensenada unter der höchsten Kriminalitätsrate der Nation daher teilen sich zehn oder mehr Insassen eine für drei Personen ausgelegte Zelle. Wegen der absichtlich (vermutlich aufgrund von Bestechung) laxen Beschränkungen ist darüber hinaus der Heroinkonsum bzw. die Heroinabhängigkeit bei über 60% der Gefangenen verbreitet. Das heißt, mehr als 60% derer, die man auf dem Trainingsplatz einnicken sieht, sind erst kurz davor vom sanktionierten Fixraum im Gefängnis neben den Klos zurückgekommen. Gewalt ist da ebenfalls gänzlich zu Hause, denn bei einer Einwohnerschaft, die man gerade mal noch theoretisch gesehen als lebendig beschreiben könnte, hat keiner viel zu verlieren.
Und doch befindet sich buchstäblich mitten im Staatsgefängnis von Ensenada die erste Narconon-Einrichtung, die sämtliche Rehabilitationsmethoden L. Ron Hubbards innerhalb eines Gefängnisses anbietet (und es ist beileibe eine passende Einrichtung, angesichts der Tatsache, daß Narconon innerhalb der Wände eines Arizona-Staatsgefängnisses gegründet wurde). Nach der ersten Phase des Programms sind alle Teilnehmer drogenfrei, sogar diejenigen mit einer fünfzehn- bis zwanzigjährigen Drogenvergangenheit. Auch die Gewalt ist auf null zurückgegangen, sogar bei denen, die vorher als ausgesprochen gefährlich beschrieben wurden und langjährige Haftstrafen wegen mehrfachen Mordes verbüßen. Es sollte weiter erwähnt werden, daß Teilnehmer, die ein geringes Einkommen in der Gefängnisschneiderei verdienen, freiwillig ein Drittel ihrer Einnahmen dafür hergeben, um Familien ihrer Opfer zu unterstützen. Es ist mehr als einmal vorgekommen, daß ein Gefangener versucht hat, länger als seine eigentliche Haftstrafe einzusitzen, um das Programm abzuschließen, und ein anderer hat sich tatsächlich festnehmen lassen, um am Programm teilzunehmen und von einer Sucht loszukommen. Es erübrigt sich zu sagen, daß ein über das alles sehr erstaunter Gefängnisdirektor jetzt empfiehlt, Insassen, die das Programm abgeschlossen haben, danach als wirklich rehabilitiert auf Bewährung zu entlassen.
Zusätzliche Schaubilder, die gemacht worden sind, um die Wirksamkeit von Narconon zu zeigen
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