berleben wird auf acht Routen erreicht, die als Dynamiken bekannt sind.
Die Erste Dynamik ist der Drang zum Überleben als man selbst.
Die Zweite Dynamik ist der Drang zum Überleben durch Sex, sowohl den Geschlechtsakt als auch die Zeugung und das Aufziehen von Kindern.
Die Dritte Dynamik ist der Drang zum Überleben durch Gruppen - gesellschaftliche, rassische, politische.
Die Vierte Dynamik ist der Drang zum Überleben durch die Gattung - die Menschheit.
Die Fünfte Dynamik ist der Drang zum Überleben durch Lebewesen.
Die Sechste Dynamik ist der Drang zum Überleben durch die Materie, die Energie, den Raum und die Zeit des physikalischen Universums.
Die Siebte Dynamik ist der Drang zum Überleben durch geistige Wesen.
Die Achte Dynamik ist der Drang zum Überleben durch ein Höchstes Wesen.
Ein Individuum strebt nach Überleben auf einer oder auf sämtlichen dieser Dynamiken und scheitert, wenn es eine Dynamik als Überlebensroute aufgibt. Beispielsweise wird jemand, der alle Routen zum Überleben außer seinem eigenen Selbst, der Ersten Dynamik, aufgegeben hat, sich in einem verzweifelten Zustand befinden.
Der Mensch, der sagt: „Ich kann allein leben“, ist sehr interessant. Ohne Flechten und Moos kann er nicht leben. Sie schaffen Humus, so daß Pflanzen wachsen können. Es gibt eine Menge solcher Kleinigkeiten, ohne die er nicht leben kann, wie zum Beispiel Bäume, aus welchen er Brennholz macht. Das ist eine Lebensform, und er steht unweigerlich in wechselseitiger Abhängigkeit mit dieser Lebensform. Vor allem steht er in wechselseitiger Abhängigkeit mit dem physikalischen Universum, da er ganz klar auf die Nase fiele, wenn er als menschlicher Organismus überleben wollte, ohne einen Erdboden unter sich zu haben, auf dem er entlangspazieren kann.
Mit den Dynamiken ist einfach gemeint, wie viele Formen des Überlebens es gibt. Die Anzahl der Dynamiken entspricht lediglich der Menge an Bereichen oder Entitäten, mit denen ein Mensch in Kooperation stehen muß, um zurechtzukommen.
Das Individuum versucht, auf die eine oder andere Weise auf all diesen Dynamiken gleichzeitig zu überleben. Keine Lösung ist eine optimale Lösung, wenn sie nicht sämtliche Dynamiken berücksichtigt, die von ihr beeinflußt werden, und einer jeden ihre optimale Lösung gewährt. Das klingt kompliziert, aber es bedeutet zum Beispiel folgendes: Wenn Sie und Karl Geschäftspartner sind und Sie eine Lösung durchzuführen versuchen, die Ihnen alle Nutzen bringt, während Karl nichts davon hat, so werden Sie feststellen, daß das nicht funktioniert. Es ist grundlegend bei diesen Dynamiken, daß man mit jeder Lösung, die die anderen Dynamiken nicht berücksichtigt und ihre Interessen nicht berücksichtigt, einen allgemeinen Mißerfolg erlebt.
Sobald Sie eine dieser Dynamiken bei einem Menschen ausschalten und sagen: „Für diesen Menschen kann diese Dynamik unmöglich existieren“, gibt es Schwierigkeiten, denn sie werden damit alle ausgeschaltet. Anders gesagt, sie kommen dann alle auf die gleiche Ebene herunter. Wenn Sie die Hälfte einer Dynamik herausschneiden, haben Sie auch den übrigen Dynamiken die Hälfte herausgeschnitten. Dieses Paket der Dynamiken ist für das Überleben eines einzelnen von höchster Wichtigkeit.
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